DDR & BRD


Nachfolgend mal einige Gedanken von mir zu dem heutigen historischen Tag – dem 03.10.2015:

Ich werde es mal stichpunktartig auflisten, WAS es damals in der DDR gab und WAS es nicht gegeben hat und dann meine entsprechenden Schlüsse daraus ziehen.

WAS es gab:

Arbeit für alle; Einkommen und Auskommen für alle; moderate Preise für alle wichtigen Lebenshaltungskosten; Bildung für alle; eine gute medizinische Betreuung für alle; Ambulanzen bzw. Polikliniken, in denen unterschiedliche Ärzte vereint praktizierten; Chancen und eine Zukunft für alle; Kinderbetreuung für alle, denn Frau und Mann waren im Arbeitsprozess eingebunden; elterliche Betreuung kranker Kinder immer, wenn es erforderlich war; es gab nur EINE Krankenkasse für alle; Geborgenheit, Sicherheit, Gleichheit für alle; soziale Ausgewogenheit; hochwertige Produkte, die eine TOP-Qualität und eine überaus-hohe Lebensdauer besaßen; Kleingartenanlagen und zahlreiche Möglichkeiten der sinnvollen Freizeitgestaltung; ausreichende Versorgung mit Lebensmitteln; Förderung insbesondere der Frauen, Kinder und Familien; es gab den Hausarbeitstag für werktätige Frauen; umfassende Förderung von Kunst und Kultur; Zusammenhalt und Solidarität, und zwar national und auch international; Friedenspolitik; Achtung und Akzeptanz anderer Länder, Nationalitäten, Staaten.

WAS es nicht gab:

Arbeitslosigkeit; Obdachlosigkeit; Bettler; unbegrenzte Reisefreiheit; Autos in Hülle & Fülle; Autoschieber-Banden; Ungleichheit; Abhängigkeit der Bildung vom „Geldbeutel“; Abhängigkeit medizinischer Betreuung vom „Geldbeutel“; Kinderarmut und/oder Kinderfeindlichkeit; Zukunfts- und Existenzängste; riesige Einkaufsmärkte mit einem riesigen Warenangebot; Banken in Hülle & Fülle; Banküberfälle; Bankpleiten; überaus Reiche & überaus Arme; Fremdenhass; keine Russland-Hetze und/oder Kriegspolitik; Fleisch- und/oder andere Lebensmittelskandale; ein Parteiensystem, das geradezu undurchschaubar ist; unübersichtlich-viele Krankenkassen; private Zuzahlungen für Medikamente; Drogendealer, Rauschgifthandel und Rauschgifttote; „Luftbrötchen“ und unüberschaubar-viele Brotsorten; Obst und Gemüse in dieser Vielfalt; unüberschaubar-viele Schokolade-, Kaugummi-, Eis- und Joghurtsorten; Blumen in dieser Vielfalt; Apotheken & Juristen in „Hülle & Fülle“ – sondern es gab eine zentrale Planung dahingehend, wie viele Studienplätze hinsichtlich bestimmter Berufe jeweils sinnvoll waren; es gab kaum Telefone im privaten Bereich; viele Extremsportarten; Ballonfahrten; Hunde in Hülle & Fülle; Prinzen, Grafen, Könige – denn DIE gab es lediglich im Märchen.

Ein Land – die DDR – ist vor 25 Jahren „gestorben“!

Dieses Land war trotz alledem; trotz vieler Fehler, die zweifelsfrei gemacht worden sind und trotz zahlreicher „Attacken von außen“ – für sehr viele Menschen eine/die HEIMAT gewesen, in der man sich wohl fühlte und die man liebte!

Es wollten bei weitem nicht ALLE dieses Land verlassen, nur weil sie sich im anderen Teil Deutschlands ein „besseres“ Leben vorstellten und erhofften! Meistens bezog sich dieser Wunsch auf die rein-materiellen Dinge des Lebens. Ja – viele Menschen wollten dieses Land – also die DDR – erhalten; es umgestalten und verbessern.

Es war geradezu ein Schock für viele ehemalige DDR-Bürger, erleben zu müssen, wie ALLES, einfach ALLES – so schnell und unwiederbringlich „den Bach runterging“!

Und nun haben wir (nur noch) ein Deutschland!

Viele Jahre lang konnte man sich DAS überhaupt nicht vorstellen, und zwar sowohl in der damaligen BRD als auch in der damaligen DDR nicht!

Mit der so genannten Wende vor nunmehr 25 Jahren ist tatsächlich ein Wunsch-Traum wahr geworden – ein wahrer TRAUM, den viele, viele, viele Deutschen geträumt hatten – aber nie daran wirklich glauben konnten, dass ER jemals tatsächlich Realität werden könnte und würde!

Es ist gut und es gefällt auch mir – dass DEUTSCHLAND jetzt und ganz aktuell –> EIN LAND ist!

Es gibt vieles, was mir gefällt und es gibt auch vieles, was mir nicht gefällt in diesem vereinten deutschen Land! 

–> Es ist wie es ist!

Aber, man sollte und muss auch das Folgende erkennen und wahrnehmen:

Wir haben jetzt ganz eindeutig auch eine DIKTATUR, nämlich die „Diktatur des Geldes“. Und diese Diktatur, die „funktioniert“ hervorragend …

Es ist so:

Keiner und niemand ist dabei für irgendetwas verantwortlich – dem einzelnen Menschen gegenüber – denn verantwortlich ist lediglich das GELD!

Und DAS, DAS kann man nicht wirklich abstrafen … und/oder zur Verantwortung ziehen!

–> Es ist wie es ist!

heinkas Anmerkung:

Persönlich habe ich für mich die folgenden Schlussfolgerungen aus meinem bisherigen Leben & Erlebten gezogen:

  • Nie mehr „blind“ vertrauen – KEINEM & NIEMANDEM!
  • Nie mehr einer Partei angehören; sich nie mehr „vereinnahmen“ lassen!
  • ALLES auf den Prüfstand stellen – ALLES!
  • Medien jeglicher Art sehr, sehr skeptisch betrachten!
  • Gesellschaftlich-freiwillige und nützliche Arbeit leiste ICH nur noch und ausschließlich für gute Bekannte und Verwandte! Weil: Viele Menschen sind ungerecht, undankbar und falsch! Auch DAS hat mir die so genannte „Wende“ sehr deutlich vor Augen geführt.
  • … hat man Arbeit und Geld in diesem vereinten Deutschland, dann kann man recht gut leben.

–> Aber – genau DAS ist eben Glückssache … und DAS – DAS ist das Problem; ein sehr, sehr großes Problem, dem sich zahlreiche andere Probleme anschließen!

Was man auch sehen muss: Ohne dass DU selbst Schuld daran bist, kannst DU im jetzigen Deutschland sehr schnell scheitern, ganz gewaltig „stranden“, Dich auf der Straße wiederfinden!

Außerdem werden ALLE – wirklich ALLE (!!) – ganz bewusst, sehr gezielt und sehr „erfolgreich“ gegeneinander ausgespielt! Und vor allem auch deshalb funktioniert dieses gesellschaftliche System so „hervorragend“-gut …

  • … und schlussendlich: –> Es gibt zahlreiche aktuelle Gegebenheiten in Deutschland, die geradezu nach einer (Ver)Änderung „schreien“!

–> Es ist wie es ist!

03-10-2015


Der Web-Gigant GOOLGE würdigt den heutigen Tag mit einem ganz speziellen Google-Doodle:

–> Bei Interesse schaue man HIER:

https://www.google.de/?gws_rd=cr&ei=IW0PVpq5JMTQygO3orGwDA

Und auch DAS hier ist sehens- und lesenswert:

http://www.n-tv.de/der_tag/Gysi-Wiedervereinigung-war-gar-keine-article16048581.html

Nachtrag zum Beitrag „Mauerfall“ vom 09.11.2014


Der Web-Gigant Google hat immer wieder mal sehr gute Ideen, so finde ich:

–> Zu vielen aktuellen und geschichtlichen Ereignissen gibt es seitens Google ganz spezielle Kommentare, Beiträge, Webseiten, Videos.

Internationale Persönlichkeiten, die für das Sein und die Entwicklung der gesamten Menschheit große Bedeutung und/oder Ruhm und Ehre erlangt haben, werden dabei ebenfalls nicht vergessen.

So gibt es auch zum „deutschen Mauerfall“, der am 09.11.2014 immerhin schon zum 25-ten Male gefeiert werden konnte, unter anderem die folgende sehr interessante und lobenswerte Google-Aktivität:

–> Bei Interesse schaue man selbst:

–> https://deutschland25.withgoogle.com/de_DE/

Zu diesem Thema siehe auch: GoogleWatchBlog

Mauerfall


Heute vor nunmehr schon 25 Jahren geschah etwas, an das wohl keiner mehr so richtig geglaubt hatte und hätte – jahrzehntelang nicht!

–> Deutschland wurde wieder ein Land ohne irgendwelche unüberwindbaren Grenzen.

Es war ein unglaublich emotionales Ereignis, das viele Menschen überwältigte und wohl auch überraschte. Es war ein geschichtsträchtiger Tag mit großer Tragweite, der nie mehr in Vergessenheit geraten wird – nie mehr.

Der Fall der so genannten Berliner Mauer wurde möglich, weil im Osten Deutschlands eine revolutionäre Situation entstanden war. Diese hatte viele Ursachen, aber an allererster Stelle steht für mich die Tatsache, dass mit den Jahren seitens der DDR-Staatsführung schwerwiegende Fehler gemacht worden sind.

Zudem gab es diesen legendären „Klassenkampf“ wirklich und tatsächlich. Es standen sich unterschiedliche und nicht miteinander zu vereinbarende Gesellschaftssysteme direkt gegenüber.

Auf „unserer“ Seite wurden viele Fehler begangen – auf der „anderen“ Seite wurde alles dafür getan, das DDR-Gesellschaftssystem als ein unmögliches, ungerechtes, geschichtlich überholtes, menschenfeindliches System „mies und madig“ zu machen. Die DDR – bzw. auch die DDR – sollte „aufgeweicht“ werden, und zwar systematisch und immer mehr und mehr … Und das ist letztendlich auch gelungen.

Für diese Strategie und Taktik gab es das folgende „Mittel und Schlagwort“ –> „Neue Ostpolitik“.

Dass es zum Fall der deutschen Mauer kam, ist aber auch dem Umstand zu verdanken, dass viele mutige Menschen in der DDR die Gegebenheiten einfach so nicht mehr hinnehmen und nicht mehr ertragen wollten und konnten. Sehr viele Menschen waren zu allem bereit – wirklich zu allem.

Über viele Jahre hinweg trafen sich „Andersdenkende“ in verschiedenen Kirchen dieses Landes, um sich dort über die Fehlentwicklungen im eigenen Lande auszutauschen und auch klar zu werden. Es ging dabei aber auch um die alles entscheidende Frage, was kann man dagegen tun und unternehmen!!??

Im Schutz der Kirche und dank mutiger „Kirchenleute“, wuchs der Widerstand gegen die DDR-Staatsführung  und dessen Machtapparat von Jahr zu Jahr immer spürbarer und deutlicher an. Die Diskrepanz zwischen der DDR-Staatsführung, dessen Machtapparat und „dem Volk“ wurde immer größer, größer, größer.

–> Das „Fass“ füllte sich zusehends und war dem Überlaufen nahe.

Bis dann die Menschen begannen, auf die Straße zu gehen, um ganz offen ihren Unmut sehr entschlossen, sehr eindrucksvoll und lautstark zum Ausdruck zu bringen. Es waren sehr mutige Menschen, die von Woche zu Woche mehr wurden. Es gab diese revolutionäre Situation, die mehr als nur einmal zu kippen drohte. Aber glücklicherweise ist alles friedlich verlaufen!

–> Es fand eine friedliche Revolution im Osten Deutschlands statt!

Niemand griff zu den reichlich vorhandenen Waffen – keiner versuchte die „angeschlagene“ DDR mit Waffen und Gewalt am Leben zu erhalten, auch nicht der Machtapparat der DDR-Staatsführung.

Außerdem gab es am 09.11.1989 noch dieses spektakuläre „Ereignis“, das nachfolgend ganz entscheidende, unerwartete, nicht vorhersehbare Prozesse auslöste:

–> Die „Berliner Mauer“, die es 28 Jahre lang gegeben hatte –> bröckelte, um letztendlich ganz zu zerfallen!

Aber noch ein weiterer wichtiger Punkt und Umstand ermöglichte es heute vor 25 Jahren, dass die Berliner Mauer (zer)fiel:

–> Diese Mauer trennte ja nicht nur die beiden Teile Deutschlands voneinander – nein, sie war auch gleichzeitig eine „Trennmauer“ zwischen dem so genannten West- und dem Ost-Block, die sich nicht sonderlich „freundlich“ und „freundschaftlich“ gegenüberstanden.

Und deshalb darf und sollte man auch das Folgende niemals vergessen – nämlich, dass hochrangige und einflussreiche internationale Politiker damals ganz im Sinne von Deutschland entschieden und dann auch handelten.

Es war eine Tatsache – und auch dieser Umstand wird in die Geschichte eingehen – dass diese Politiker in der damaligen angespannten und hoch explosiven politischen Situation – ihren sehr verständlichen und ausschließlich durch die internationale bzw. deutsche Geschichte gewachsenen und geprägten Widerstand letztendlich aufgaben – wenn auch teilweise „zähneknirschend“ – und es zuließen, dass die Berliner Mauer „durchlässig“ wurde, geradezu (zer)bröckelte bzw. total und endgültig dem Einsturz preisgegeben wurde.

Und so wurden aus den gewaltigen Sprechchören „Wir sind das Volk – wir bleiben hier!“ schon in absehbarer Zeit Sprechchöre mit dem Wortlaut „Wir sind ein Volk!“ 

–> Zu jener Zeit haben sich die tiefgreifenden gesellschaftlich politischen Prozesse zusehends verselbstständigt!

Noch heute kann man diese ungeheure Anspannung regelrecht fühlen, die über all´ diesen hoch brisanten und geschichtlich einmaligen Vorkommnissen gelegen hat!

Zum großen Glück blieb alles und verlief auch alles –> friedlich und ohne Blutvergießen und ohne das „Abschlachten“ der eigenen Landsleute.

Das wiederum – war in großem Maße dem beeindruckenden und sehr klugen Slogan der „Andersdenkenden“, also der Bürgerrechtler, nämlich „Keine Gewalt!“ – zu verdanken, der unüberhörbar durch die Straßen, ja durch das ganze Land hallte.

Aber es war auch dem Umstand zuzuschreiben, dass sehr, sehr viele Menschen in der DDR erkannten, dass es so einfach nicht mehr weitergehen konnte und wird. Diese Erkenntnis zog sich durch alle, wirklich alle Bevölkerungsschichten. So erhoben dann auch bekannte Persönlichkeiten und Künstler der DDR unüberhörbar ihre Stimme und riefen ALLE zu Vernunft und ebenfalls zu friedvollen gesellschaftlichen Veränderungen und Lösungen ohne Gewalt auf.

Und – wie schon oben erwähnt – auch die DDR-Staatsführung und deren Machtapparat haben glücklicher- und vernünftigerweise den Einsatz von Waffen nicht befohlen, obwohl DAS in ihrer Verantwortung und Macht gestanden hätte …

–> So verlief alles friedlich – zur übergroßen Erleichterung aller Menschen!

Damals passierte jeden Tag irgendetwas Neues und Unvorhersehbares. Es war eine so spannende Zeit, die grundlegende Veränderungen in großem Maße brachte, die wohl jeder vor allem im Osten Deutschlands sehr, sehr deutlich zu spüren bekam – so oder so.

–> Keiner konnte sich diesen geschichtsträchtigen revolutionären Geschehnissen entziehen oder ihnen entfliehen.

Auf der einen Seite gab es diesen geradezu hilflos und führungslos erscheinenden Staat DDR, der zum Untergang, ja zum „Sterben“ verurteilt war.

Auf der anderen Seite erfassten eine unvorstellbare und unbeschreibliche Euphorie, gespannte und hoffnungsvolle Erwartungen, unendliche Freude, aber auch zahlreiche und weitreichende Ängste ganz, ganz viele Menschen in beiden Teilen des bis dahin geteilten Deutschlands – aber auch in anderen Ländern Europas – ja der ganzen Erde. Die ganze Welt schaute gebannt auf Deutschland und verfolgte mit großem Interesse die dort ablaufenden geschichtlichen Ereignisse, Vorkommnisse, Geschehnisse.

Trotzdem und aus der heutigen Sicht gesehen –> es ist gut, dass es so gekommen ist, auch wenn das heutige Deutschland in so einigen Punkten dringend verbesserungs- und reformierungsbedürftig ist!

Und – es ist ein wirklicher Glücksumstand, dass man selbst dabei sein und DAS erleben konnte und durfte – trotz alledem!

Ich bedaure es jedoch rückblickend sehr, dass dieser Zusammenschluss – geschichtlich gesehen – erst so spät erfolgen konnte:

–> Ich hätte es meinen Eltern und Großeltern, die im anderen Teil von Deutschland Verwandte hatten, von Herzen gewünscht und gegönnt, wenn sie DAS schon eher erlebt hätten bzw. überhaupt hätten noch erleben dürfen.

15.11.2014: –> heinkas Anmerkung:

Der Vollständigkeit halber will ich´s mal noch ergänzen, nämlich das Folgende:

Viele Menschen damals aus dem Osten, viele Andersdenkende und/oder Bürgerrechtler, die wollten es zu diesem Zeitpunkt gar nicht, dass Deutschland ein Land wird.

–> Nein – viele wollten einfach eine bessere DDR.

Die Dinge und gesellschaftlichen Prozesse jedoch – die haben sich rasend schnell „verselbstständigt“ und alles ging danach seinen mehr oder weniger „kontrollierten“ Lauf!

–> Das Resultat heute: Auch WIR aus dem ehemaligen Osten haben sie jetzt – die „Diktatur des Geldes“ nämlich. –> Es ist so! –> Es ist wie es ist!

Wir im Osten hatten viele Jahre lang die so genannte „Diktatur des Proletariats“!

Tja – allerdings konnte man die DDR dann „am Ende“ auch nicht mehr SO bezeichnen! Es gab unglaublich viele Fakten, Gegebenheiten, Tatsachen, die man hätte zum Besseren ändern müssen und sollen!

Aber –> … siehe oben!

heinka in eigener (Blog-)Sache


Ganz neu und aktuell habe ich hier mal eine Web-Umfrage eingefügt. Man findet diese in der linken Blog-Seitenleiste, ganz oben.

Ich würde mich sehr freuen, wenn DU/SIE, liebe Blog-Besucherin und DU/SIE, lieber Blog-Besucher, dich/sich an dieser Umfrage beteiligen würdest/würden.

Denn: Es interessiert mich wirklich sehr, wie DU/SIE die deutsche Einheit heute, 20 Jahre danach, siehst/sehen und einschätzt/einschätzen!? Gerade eben auch deswegen, weil die diesbezügliche Meinungsbreite vorhanden und sehr unterschiedlich ist.

Man kann jeweils nur einmal an dieser vollkommen anonymen Umfrage teilnehmen. Wenn alle möglichen Antworten nicht „das Richtige“ sind, dann kann man auch eine ganz andere Antwort geben/eingeben.

Ich bin auf die Ergebnisse dieser Umfrage sehr gespannt. Ich würde mich sehr freuen, wenn DU bzw. SIE mir Deine/Ihre Zeit schenken und dich/sich daran beteiligen würdest/würden!

Vielen Dank für Deine/Ihre Aufmerksamkeit! Vielen Dank für Deine/Ihre Zeit!

Sollte etwas wider Erwarten nicht funktionieren, dann würde ich mich über eine entsprechende Information freuen.

heinka

Update gegen 11:00 Uhr:

Schau an, schau an: Auch GOOGLE würdigt den Zwanzigsten: www.goole.de und auch www.google.com!!

(Auch, wenn mich dieses DOODLE ein wenig an das ehemalige Parteiabzeichen der (DDR-)SED erinnert!) 😉

—> ABER: Ganz egal, wie man´s „dreht und wendet“; ganz egal, wie man´s persönlich sieht; ganz egal, wie man´s bezeichnet; ganz egal, wie man´s wertet; ganz egal, wie´s einem konkret geht/ergeht/ergangen ist:

Der 20. Jahrestag der deutschen Einheit ist rein politisch-geschichtlich gesehen auch ein wichtiger Tag der Rückerinnerung: —> Das, was damals geschah, ist, war und bleibt ein historisches Ereignis mit außerordentlich großer Tragweite!

Und das Eine sollte man dabei auch nicht, sollte man dabei niemals vergessen: Es gab zahlreiche Gegner der deutschen Einheit. —> Es waren nicht nur einzelne Personen, nein, es gab einige Staaten, die sehr energisch und vehement gegen den Zusammenschluss von BRD und DDR gewesen sind.

Update gegen 22:40 Uhr:

Ich weiß es ja, dass meine hier eingefügte UMFRAGE nicht direkt mit dem Thema „DOMAINS“ in Verbindung steht. Wobei, irgendwie weitläufig könnte man da auch eine Beziehung sehen!? 😉

Was ich zum Ausdruck bringen möchte: Ich bedaure es wirklich, dass hier kaum ein User sich mal die Zeit nimmt, um an besagter Umfrage teilzunehmen. Dabei ist das doch eine Thematik, die viele, viele Bereiche berührt und somit auch Menschen sehr stark ansprechen müsste!? Ich versteh´s nicht… 😦

Schade… Echt schade…

Update am 04.10.2010:

Ganz interessant im Zusammenhang mit dem 20. Jahrestag der deutschen Einheit ist dieses hier: „Väter der Einheit“!

DDR lebt weiter…


Zwanzig Jahre ist sie her, die so genannte WENDE!

Es ist zwanzig Jahre her, dass GRENZEN durchlässiger wurden, dass MAUERN einstürzten, dass der EISERNE VORHANG sich allmählich öffnete und die Zeit des KALTEN KRIEGES endlich zu Ende ging!

Ein ganzes gesellschaftliches System ist nach und nach „von der geschichtlichen Bildfläche“ verschwunden!

Auch die Deutsche Demokratische Republik, kurz DDR, gehörte zu den Staaten, deren Zeit vor genau zwanzig Jahren abgelaufen war!

Viele für die DDR typische Begriffe verschwanden mehr und mehr aus dem alltäglichen Sprachgebrauch. In den neuen Bundesländern hielten auffallend viele Begriffe aus den alten deutschen Bundesländern Einzug oder eben englische Worte und Begriffe wurden auch in der ehemaligen DDR mehr oder weniger alltäglich.

Im World Wide Web jedoch, da findet man noch eine ganze Reihe der in der DDR üblichen und allen ehemaligen DDR-Bürgern bekannten und gängigen Begriffe.

Die weltweit größte und sehr bekannte Domainhandelsbörse SEDO hat sich anlässlich des 20. Jahrestages des Berliner Mauerfalls damit mal intensiv beschäftigt und ist zu wirklich interessanten Ergebnissen gekommen.

SEDO hat insgesamt 100 typische DDR-Begriffe geprüft und analysiert.

So beispielsweise:

altstoffsammlung.de

ddr.de

– derschwarzekanal.de

– klassenfeind.de

– fuenfjahresplan.de

– zweiraumwohnung.de

nva.de

fdj.de

veb.de

– muttiheft.de

planwirtschaft.de

– saettigungsbeilage.de

schnatterinchen.de

– stalinstadt.de

voelkerfreundschaft.de

horchundguck.de

und andere.

Dabei werden ca. ein Fünftel dieser Domains (= 21) gemäß ihres eigentlichen Namenssinnes verwendet.

Die Domain ddr.de leitet hingegen einfach nur auf ein Projekt, das innerhalb einer virtuellen Stadt verschiedene Chaträume anbietet.

Es gibt dabei aber auch Domains, die völlig unerwartete Inhalte haben; das trifft beispielsweise auf veb.de zu, aber auch auf planwirtschaft.de.

Einige (alte) DDR-Begriffe werden für ein Fotoalbum oder für private Blogs genutzt; mitunter aber haben sie auch eine skurrile Verwendung gefunden.

Von den 92 verfügbaren Domains gehören 54 ostdeutschen Inhabern; auffallend viele gehören Bürgern aus Dresden.

Quelle: finanznachrichten.de

Siehe auch: internetworld.de

Siehe auch: markenpost.de/news

heinkas Anmerkung:

Für mich als ehemalige DDR-Bürgerin, die die WENDE sehr bewusst miterlebt hat, ist das ein sehr interessanter Bericht mit aufschlussreichen Analysen.

Mein Dankeschön geht dafür an SEDO!

berlin-wall-map.com


Jetzt sind sie im World Wide Web für immer und ewig dokumentiert, die baulichen Überreste der Berliner Mauer! Zwanzig Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer gibt es eine Darstellung der früheren Grenzanlage der DDR zur BRD im WWW!

Das hat geschichtliche Bedeutung, zweifellos!

Dieses Internet-Projekt wurde von Forschern des Lehrstuhles Denkmalpflege der Brandenburgischen Technischen Universität (BTU) Cottbus nach jahrelanger Kleinarbeit geschaffen.

Auf den WWW-Portalen denkmallandschaft-berliner-mauer.de und berlin-wall-map.com sind mehr als 1000 Reste und Spuren der einstigen DDR-Anlage im 156 Kilometer langen Grenzgebiet rund um West-Berlin zu sehen. Die verschiedenen Objekte des ehemaligen Grenzsystems werden mit Hilfe von Hintergrundinformationen und historischem Bildmaterial erläutert und verdeutlicht.

Die Karte ist ein Satellitenbild.

Das Geoinformationssystem für die Berliner Mauer entstand im Rahmen eines von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) finanzierten Forschungsprojektes, das seit 2007 vom Lehrstuhl Denkmalpflege der BTU gemeinsam mit dem Institut für Zeitgeschichte (München/Berlin) und dem Militärgeschichtlichen Forschungsamt (MGFA) betrieben wird.

DirektLinks:

Quelle: morgenpost.de/brandenburg

Siehe auch: idw-online.de

Siehe auch: berlinonline.de/aktuelles

Update am 08.11.2009:

heinkas Anmerkung: Ich möchte mal hier noch ergänzen, dass ich mich als Cottbuserin über den o. g. Beitrag der Uni Cottbus zur Geschichtsaufarbeitung bzw. -dokumentation ganz besonders freue! 😉