Gunther von Hagens


heinkas Vorbemerkung:

Möglich, dass dieser nachfolgende Beitrag nicht 100 %-ig in diesen DOMAIN-BLOG reinpasst!? Ich sehe jedoch deshalb eine gewisse Verbindung zum Thema „DOMAINs“, zum Thema „INTERNET“, weil es im Zusammenhang mit dem hier erörterten Themenkreis ganz aktuell einen „ONLINE-SHOP“ gibt. Aber nun, nun lesen Sie selbst:

Er ist wohl immer für einen Skandal gut!? Er hat schon sehr oft für sehr großes Aufsehen und Aufregung gesorgt, und zwar weltweit! Er ist international bekannt; er ist in Fachkreisen „ein Begriff“! Er ist stark umstritten und doch eine „unübersehbare Größe“!

—> Es geht um den Plastinator von Leichenteilen, es geht um den Plastinator von Tierkörpern, es geht um Gunther von Hagens!

In den vergangenen Jahren geriet Gunther von Hagens vor allem mit seinen weltweiten Ausstellungen von plastinierten Toten, den KÖRPERWELTEN, die es seit 15 Jahren gibt, in die internationalen Schlagzeilen. Immerhin wurden bislang diese Ausstellungen von ca. 31 Millionen Menschen weltweit besucht.

Gunther von Hagens hat ein geniales Verfahren entwickelt, wie Verstorbene „haltbar gemacht“ werden können; wie aus ihnen anatomische Dauerpräparate erstellt werden können. Im Einverständnis mit den Toten hat er bereits unzählige Tote „aufbereitet“ und präsentiert diese als Lehr-, Lern-, Forschungs- und Anschauungsmaterial auf großen und meistens sehr gut besuchten Ausstellungen.

Damit verursacht er wie kein Zweiter eine starke Polarisierung nicht nur in der Gesellschaft, nicht nur in einem einzelnen Land, sondern weltweit. Er teilt die interessierte Menschheit in zwei Lager auf: Der eine „Teil“ verehrt und würdigt Gunther von Hagens als Arzt und Wissenschafter, ist zudem neugierig und interessiert an seiner Arbeit, an seinen Produkten; der andere „Teil“ kann seine Arbeiten, sein Wirken überhaupt nicht akzeptieren, findet sein Tun eher sehr zweifelhaft, unchristlich, unmenschlich, unmoralisch, sündhaft, krank, verwerflich, verurteilenswert.

Ich glaube, diese Kategorisierung, die wird auch noch Jahre, gar Jahrzehnte anhalten. Es ist spektakulär und einmalig, was Gunther von Hagens betreibt.

Seinen derzeitigen Arbeitsort hat Gunther von Hagens seit Ende 2006 im brandenburgischen Guben gefunden, ganz in der Nähe der polnischen Grenze: Das PLASTINARIUM in Guben. Er hat dort einen riesigen Gebäude-Komplex, ein riesiges Gelände für sein Wirken und Tun erworben, und zwar die 3000 m² umfassende Fläche der ehemaligen Tuchmacherei „Gubener Wolle“.

Es mangelt ihm jedoch auch nicht an immer wieder neuen Ideen! So hat er zu Beginn dieses Monats ganz aktuell einen Internet-Shop eröffnet. Über diesen Shop kann man sowohl anatomische Lehrpräparate menschlichen Ursprungs käuflich erwerben als auch Plastinate von Tieren. Die originalen menschlichen Präparate dürfen nur für medizinische Ausbildungs- und Forschungszwecke verwendet werden. Diese können auch nicht von jedermann erworben werden.

Es wird eingeschätzt, dass das Interesse und der Bedarf an Plastinaten und Präparaten für Forschung, Lehre und medizinische Aus- und Weiterbildung weltweit sehr groß ist.

Bestimmte Artikel aus tierischen Plastinaten kann aber auch „Otto-Normalverbraucher“ in diesem Web-Shop käuflich erwerben.

DirektLink zum Shop: www.plastination-products.com

Quelle: welt.de

Siehe auch: bild.de

Siehe auch: derstandard.at

Siehe auch: sueddeutsche.de

heinkas Anmerkung:

Man kann zu Gunther von Hagens stehen, wie man es möchte und als richtig und rechtens empfindet! Er ist umstritten bzw. sein TUN, das ist umstritten. Jedoch, er geht ganz neue Wege, er versucht etwas ganz Neues, er betritt absolutes Neuland! Damit steht er so oder so in der „Schusslinie“! Er muss sich ganz viele unterschiedliche Meinungen, Einschätzungen, Wertungen, Beurteilungen, auch harsche Kritiken und Anfeindungen „gefallen lassen“ und ertragen!

Für mich steht es aber nichtsdestotrotz fest: ER wird in die Geschichte der Menschheit eingehen!

P. S.: Es ist zwar nicht ganz zu vergleichen, aber mich erinnert das alles ein bisschen an das Tun und das „gesamte Drumherum“ bei der Lebensgeschichte von Beate Uhse.

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