Männergesundheitsbericht


Der erste deutsche MÄNNERGESUNDHEITSBERICHT ist in Berlin vorgestellt worden!

Was da steht, zu welchen Ergebnissen man in diesem Bericht kommt, das klingt alles nicht sooo sonderlich gut: —> Männer sind, so wie immer schon behauptet oder auch nur vermutet, offenbar doch das eindeutig „schwache/schwächere Geschlecht“!

Die Lebenserwartung der Männer liegt um einiges niedriger als die der Frauen. Das Herzinfarktrisiko, vor allem in der Altersklasse 40 bis 50 Jahre, liegt deutlich höher. Nicht selten kommen so gut wie in allen Altersgruppen Potenzprobleme hinzu.

Zudem ernähren sich oftmals Männer über viele Jahre hinweg vollkommen falsch; trinken und rauchen viel zu viel. Sie treiben mit ihrer Gesundheit „Schindluder“.

Aber auch die seelische Seite gibt zu denken: So sind Depressionen bei Männern keine Seltenheit. Häufig bleibt DAS jedoch unerkannt, weil vielerorts die völlig falsche Auffassung vorherrscht, dass man erst dann krank sei, wenn man körperlich „am Boden“ liegt.

Das Selbstmordrisiko ist zudem ebenfalls höher als das der Frauen.

Alles in allem lässt sich wohl daraus schlussfolgern: Die Männer haben es nicht leicht! Sie haben es nicht leicht, allen herrschenden Gegebenheiten, den Forderungen und Anforderungen, den vielgestaltigen Belastungen, den gesellschaftlichen und/oder privaten Erwartungen gerecht zu werden!

Negativ wirken hier wohl auch zusätzlich die in der Gesellschaft immer noch stark verankerten alten und überholten „Rollen-Zuweisungen“ für Frauen bzw. Männer!?

Ich denke, es wäre überhaupt nicht verkehrt, wenn es spezielle „Männerärzte“ gäbe, so wie es eben auch die „Frauenärzte“ gibt. —> Auch Männer sollten eine, sollten ihre „Anlaufstelle“ haben, die sich ganz gezielt, regelmäßig, weitsichtig, verantwortungs- und hingebungsvoll um alle möglichen „Wehwehchen“ der Männerwelt kümmert.

Denn: (Auch) (!) Männer werden gebraucht! 😉

Der Männergesundheitsbericht wurde dank einer Initiative der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit sowie der Stiftung Männergesundheit erstellt. Es haben insgesamt 19 Autoren und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen an dieser Studie mitgearbeitet.

Im kommenden Jahr will das Robert-Koch-Institut einen staatlichen Gesundheitsbericht mit weiteren medizinischen Details veröffentlichen.

Quelle: focus.de

Siehe auch: die-newsblogger.de

Siehe auch: ad-hoc-news.de

Siehe auch: heilpraxisnet.de

Siehe auch: shortnews.de

Siehe auch: taz.de

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