heinkas Erkenntnis


„Bei einem (Rechts-)STREIT muss man immer ALLE beteiligten Seiten hören, bevor man sich ein Urteil bilden und erlauben kann! Man hüte sich dabei vor vorschnellen Urteilen und/oder Wertungen!“

Update am 12.10.2010: Ich habe noch eine Bemerkung hinzuzufügen:

„Man sollte einen Rechtsstreit immer ernst nehmen, ist man darin verwickelt!“

Update am 02.11.2010:

Es gibt ganz aktuell einen Rechtsstreit zwischen einem Forums-User und einem Forum. Es geht dabei darum, dass dieser User gegen eine lebenslange Sperre in diesem Forum geklagt hat.

Zugegebenermaßen hat dieser rechtliche Streit für sehr viel Wirbel, für sehr viel Aufregung gesorgt. Es gibt dazu (und läuft derzeit immer noch) (!) eine umfassende, recht kontroverse Diskussion. Und es gibt in besagtem Forum ein unübersehbares MOBBING gegen den Kläger, obwohl DAS gegen die vorgegebenen und aktuell-festgelegten Foren-Regeln eindeutig verstößt!?

Ich meine: Dieser Rechtsstreit ist bislang einmalig in der Web-Foren-Geschichte. —> Ich bin davon überzeugt, dass besagter Rechtsstreit über das betreffende Forum hinaus von Interesse ist und dementsprechend beobachtet wird. Außerdem schätze ich es so ein, dass dieser Foren-Rechtsstreit in die Rechtssprechungs-Geschichte Einzug halten wird; ganz bestimmt sogar.

heinkas Nachtrag: Dieses Prozedere (und das daraus entstandene „Theater“) erinnert mich sehr stark an das mögliche/sehr häufig-anzutreffende „Ergebnis/Resultat“ einer erfolgreichen „Kündigungsschutzklage“! 😦

7 Kommentare

  1. Hallo Heinka,
    Danke, für Dein Feedback.
    Deinen Blog, hatte ich bisher nicht so fleissig verfolgt, und sollte deshalb das verpasste nachlesen, um den Zusammenhang zu verstehen.

    Zu deiner nachträglich angefügten Bemerkung, in Deinem ersten Post:
    Weshalb man in einem Rechtsstreit involviert ist, kann verschiedene Gründe haben.
    Streit, heisst ja, dass die Parteien noch nicht zu einer Einigung gekommen sind, oder dass noch kein Richter durch ein Urteil dem Streit ein Ende macht. In einem Rechtssteit braucht wohl jede Partei einen Anwalt: Und wenn man sich einen Anwalt holt, scheint es, dass man die Situation doch ernst nimmt. Im Mitelalter, galt das prinzip mit der Waage, wo der Richter versuchte, die Schuld auf beide Parteien zu verteilen. Heute gibt es meist einen Schuldigen und einen Unschuldigen, statt zwei Schuldige. Aber das Prinzip einer beidseitigen Schuldanerkennung, könnten die Parteien auch selber übernehmen, und aufgrund dessen eine aussergerichtliche Einigung erreichen. Der andere Weg, vor Gericht, ist halt eher die Spekulation, um allenfalls ganz Schuldenfrei, oder mit möglichst hohen Unterhaltszahlungen, etc., herauszukommen. Aber gerechter, kann es ein Gericht nicht unbedingt machen. Vielleicht eher sogar „unrechter“ oder „ungerechter“.

    Es wäre doch viel spannender, und viel interessanter, wenn man selbst das Eherecht studieren würde, und so eine Orientierung hätte,
    über die Gesetzeslage. Bei Streit, könnte man auch selber in den betreffenden Gesetzesbücher nachschlagen. Kann man den Streit nicht selber schlichten, so wende man sich an einen Mediator. Der Rechtsstreit, sollte nur der letzte Ausweg sein, wenn es anderswie nicht regeln lässt.
    Ernst nehmen, sollte man die Umstände auch, bevor es zu einem allfälligen Streit kommt.
    Wenn man in einem Rechtsstreit „verwickelt“ ist, hat man entweder nicht seine „Hausaufgaben gemacht“, und Plichten nicht erfüllt, oder die andere Partei stellt wohlmöglich eine ungerechtfertigte Forderung. Das muss man dann sowieso ernst nehmen, um zu retten, was noch zu retten ist, und um eine Rechtsbelehrung zu erhalten. Vorbeugen ist besser als Heilen. Ein Rechtsstreit muss aber auch kein Drama sen: Es kann einfach sein, dass die Rechtslage unklar ist, und man nicht mehr weiter kommt. Deshalb der Gang zum Gericht. „No hard feelings…“
    .

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  2. Hallo Alexander!

    Vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar! Ich freue mich sehr!

    So einige Deiner Ausführungen, die kann ich einfach nur unterstreichen! Beispielsweise die folgenden Feststellungen sind mir geradezu aus dem Herzen gesprochen/geschrieben:

    „Juristen urteilen in der Regel sowieso nicht voreilig, oder vorschnell:“
    „Leider kommen schlechte Behandlung und unwürdiger Umgang unter Menschen sehr oft vor.“
    „Rechtskenntisse, sind in jedem Fall von Vorteil: Man überlegt sich genauer, was man tut, und wie man handeln will, sogar im Affekt.“
    „Die goldene Regel lautet: Wenn möglich, immer erst mal einen Tag darauf vergehen lassen, und darüber schlaffen.“
    „Ein gutes Rechtsurteil abzugeben, setzt gute Rechtskenntnis, gute analytische Kenntnisse, und eine gute Portion gesunden Menschenverstand voraus.
    Leztzeres, ist im Leben meist am wichtigsten.“
    „Aussergerichtliche Einigungen, sind immer gut.“
    „Es kann eine Weile gehen, bis ein Urteil quasi definitiv ist. Da, wie bereits gesagt, fast jeder Richter einen Fall anders auslegt/beurteilt.“
    „So sind die Menschen halt: Gleich wie vor hundert, oder zweihundert Jahren.“

    Wenn Du meinen Blog aufmerksam verfolgt hast, Alexander, dann wirst Du es auch „herausbekommen“, warum und weshalb ich diesen Beitrag hier verfasst habe! *lol*

    Betreffs der .tel-Domains bleibe ich auch weiterhin „am Ball“! *lol*

    Wir lesen uns…

    LG, heinka

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  3. Selbstverständlich, sollte man alle Beteiligten anhören, welche sich zur Verfügung stellen. Geurteilt, wird aufgrund des Sachverhalts und der Beweise und Zeugenaussagen, etc. Wenn es eine rechtliche Angelegenheit ist, so liegt als Entscheidungsgrundlage das zuständige Gesetzesrecht zugrunde. Trotz des zugrundeliegenden einheitlichen Gesetzesrechtes, fallen Entscheidungen immer uneinheitlich aus, weil jeder Urteiler, Mediator oder Richter eine eigene Auslegung des Sachverhaltes erarbeitet, und auf Grund dessen ein Urteil fällt, beziehungsweise eine Entscheidung trifft. Juristen urteilen in der Regel sowieso nicht voreilig, oder vorschnell: Das wiederspräche der Arbeitsweise eines Juristen, bei welcher allfällige in Frage kommende Gesetzestexte auf ihre anwendbarkeit geprüft werden müssen. Sind dann Gesetze anwendbar, so werden diese für die Auslegung dieser Gesetze auf den Sachverhalt bezogen angewendet.

    Was der Umgang der Menschen untereinander betrifft, so besitzen diese meist keine, oder nur geringe Rechtskennnisse. Das Verhaltensmuster, ist dann oft, rechtswidrig zu handeln: Jeder gesunde Menschenverstand, und jedes Rechtsgefühl und Rechtsverständnis spricht jeweils dagegen. Trotzdem, wird do gehandelt, im Wissen, dem Mitmenschen Unrecht zuzufügen. Es wird dann immer gehofft, dass der Betroffene nicht den Rechtsweg geht, und sich nicht wehrt. Schlecht behandelte Menschen, können sich nur an die Gewalthoheit wenden (zuständig Rechtsbehörde des Staats). Selbstverteidigung ist nur dann gerechtfertigt, wann die körperliche Unversehrtheit, oder das Leben bedroht ist. Ansonsten, könnte man sich selbst strafbar machen, wenn man dem Anderen Schaden zufügt, auch wenn dieser zuerst im Unrecht war.
    Also, keine Selbstjustiz, aber Selbsschutz in der Situation.

    Leider kommen schlechte Behandlung und unwürdiger Umgang unter Menschen sehr oft vor. Dann ist es für Jeden, eine Ermessensache, wie weit er darauf eingehen will, sich allfällig wehren oder verteidigen, oder den Rechtsweg gehen möchte (Anzeige, Einvernahme, Bestrafung, allfällige Verhandlung, etc.).

    Rechtskenntisse, sind in jedem Fall von Vorteil: Man überlegt sich genauer, was man tut, und wie man handeln will, sogar im Affekt.

    Die goldene Regel lautet: Wenn möglich, immer erst mal einen Tag darauf vergehen lassen, und darüber schlaffen.
    Und dann sehr sachlich und besonnen, den Sachverhalt nochmal anschauen, und dann entscheiden, wie denn am Besten zu verfahren sei. Zeit, war schon immer der beste Schlichter und Milderer einer Situation, wo Menschen aufgebracht, aggressiv oder gar gewalttätig waren, etc.

    Es ist dann einfacher, etwas später, eine angemessene Entscheidung, ein angemessnes Urteil zu fällen.
    Es ist dann wichtig, dass die Verhältinissmässigkeit zwischen Vergehen, Verbrechen, etc., und Bestrafung gegeben ist. Oft wird leider in der Situation unverhältnismässig gehandelt, oder später unverhältnismässig hart bestraft, etc.

    Ein gutes Rechtsurteil abzugeben, setzt gute Rechtskenntnis, gute analytische Kenntnisse, und eine gute Portion gesunden Menschenverstand voraus.

    Leztzeres, ist im Leben meist am wichtigsten. Er kann auch unnötige und kostspielige Rechtsstreitigkeiten vermeiden.
    Aussergerichtliche Einigungen, sind immer gut. Ausser Richter, gibt es auch Mediatoren, oder auch Juristen, welche mehr als Mediator vermitteln und helfen können, um einen Streit zu schlichten, mit dem Ziel einer Aussergerichtlichen Einigung zwischen zerstrittenen Parteien.

    In der Regel, kann man auch Streitikeiten in relativ geordneten Bahnen bearbeiten oder erledigen. Gewalt, muss nicht immer Gegengewalt hervorrufen. Und Gegenwalt, ist nicht immer ratsam. Selbstkontrolle, und Selbsbeherrschung sind wichtig. Rückzug, oft sinnvoller, wenn sich der Andere im Unrecht befindet. Es kann ja dann ein Dritter (Anwalt oder Richter) Recht sprechen, und/oder Strafen fordern oder anordnen.

    Ein Rechtsurteil kann man immer anfechten, und an die nächsthöhere Gerichtsinstanz gehen (Berufung): Es kann eine Weile gehen, bis ein Urteil quasi definitiv ist. Da, wie bereits gesagt, fast jeder Richter einen Fall anders auslegt/beurteilt.

    Wer nur wenige Rechtskenntnisse besitzt, kann sowieso quasi nur nach seinem Rechtsempfinden und seinem gesunden Menschenverstand urteilen. Und so sollte es doch auch sein. Wie obig angetönt, handeln viele Menschen entgegen ihrem Rechtsempfinden, im Wissen, oder in der Annahme, etwas Unrechtes zu tun. Man hofft halt, „damit davon zu kommen“, und sich das unrechtmässige Verhalten sich einen Vorteil zu verschaffen, oder bereichern zu können. So sind die Menschen halt: Gleich wie vor hundert, oder zweihundert Jahren. Aber vielleicht sind die Menschen Heutzutage etwas verklemmter, mit mehr angestauter Gewalt und Aggression. Es geht meistens immer um Kommerz, und wenig um Liebe. Und in den Schulen, lernt man herzlich wenig, was Einem lebensfähig machen würde.
    Zu viel Härte und Gewalt, zu wenig Liebe und Verständnis…

    .

    .

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  4. Hallo Josef,

    vielen Dank für Deinen Kommentar!
    Ich freue mich sehr über das Lob betreffs meines Blogs! Vielen Dank dafür!

    Ich finde es übrigens unerträglich, was ich mitunter gerade auch im Internet so beobachten kann, besser —> muss, betreffs des Umgangs von Menschen miteinander. —> Manchmal habe ich den Eindruck, Menschen brauchen immer, immer einen „BUH-MANN“/eine „BUH-FRAU“, ob nun „online“ oder „offline“!?

    Aber genau zu dieser Thematik findet man auf meinem Blog „Heinkas DNs & DN-News“ zahlreiche Beiträge. Es scheint ein schier unerschöpfliches Thema zu sein; aber auch ein für mich sehr spannendes…!

    LG, heinka

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