Arztbesuch der Zukunft!?


Morgen beginnt in Hannover die CeBIT 2010. In diesem Zusammenhang habe ich gerade von einem sehr interessanten Projekt gelesen, das auf dieser bedeutenden IT-Messe vorgestellt werden soll.

Der Ausgangspunkt dieses Projektes war, dass vielerorts bereits ein Mangel an Ärzten besteht. Immer mehr Arztpraxen finden keinen Nachfolger mehr, scheidet der jeweils praktizierende Mediziner aus Alters- oder anderen Gründen aus. Das ist vor allem in abgelegenen Ortschaften zu beobachten. Die ärztliche Versorgung der dort lebenden Menschen wird damit immer schwieriger; und zwar für beide Seiten: Also für die Patienten und auch für das medizinische Fachpersonal.

Forscher der Technischen Universität Kaiserslautern haben sich ganz konkret mit dieser Materie beschäftigt. Sie haben sich darüber Gedanken gemacht, ob es dafür nicht eine Lösung geben könnte, wenn man technische Lösungen und technische Möglichkeiten zum Einsatz bringt. Dabei ist ein sehr interessantes und viel versprechendes Projekt entstanden.

Ihr Projekt nennt sich „CMS-based Health Video Net„. Es soll morgen am Rheinland-Pfalz-Stand auf der CeBIT 2010 vorgestellt werden.

Der Grundgedanke dabei ist, dass sich Arzt und Patient über eine Videokonferenz miteinander austauschen. Der Arzt kommt also praktisch über diesen Weg zum Patienten nach Hause. Für den Patienten entfallen dadurch mögliche lange und stressige Anfahrtswege zur Arztpraxis, aber auch Wartezeiten in einer Arztpraxis.

Momentan sieht man als Zielgruppe solch eines „Arztbesuches“ vor allem Reha-Patienten und chronisch Kranke.

Einige Detailfragen sind dabei derzeit noch offen; sie sind noch einer Lösung zuzuführen. Man ist aber optimistisch, dass das gelingen wird. Und, es gibt auch schon eine Reihe ernsthaft an solch einer Lösung Interessierter!

Quelle: focus.de

heinkas Anmerkung: Ich finde das ausgesprochen interessant und bemerkenswert, was in besagtem Beitrag berichtet wird. Es stimmt hoffnungsvoll, dass man sich der Lösung dieses problematischen Komplexes angenommen hat. Es klingt meiner Meinung nach einfach nur gut und ausgesprochen viel versprechend, was man sich dabei konkret wie vorstellt! 😉

9 Kommentare

  1. Tja, auch wenn ich’s gern täte, ich kann Dir das leider hier nicht so kurz sagen. Da müsstest Du öfter auf meinem blog mitlesen, meine webseiten angucken, meine Vorträge, Seminare besuchen.
    Die Sache ist zwar megaeinfach, aber für die, die schon mal lebenslang ‚verbildet‘ wurden schwierig. So ähnlich wie die kleinen Japaner auch spielend das Japanisch lernen mit dem wir einige Mühe haben 😉
    Aber im Prinzip gehts darum, das zu essen, das zu tun, so zu denken und uns so zu verhalten wir wir es Jahrmillionen lang getan, und uns daran perfekt angepasst, haben.
    Keinem Auto würden wir etwas anderes zumuten, als genau den Treibstoff für den es ausgelegt ist. Aber in uns meinen wir einfüllen zu können was den food- designern gerade einfällt. Detto in den Bereichen Bewegung, Mentales und Soziales.
    Alles Liebe!

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  2. Hallo heinka!
    Ich muss zugeben, dass ich schon oft sehr böse dachte über manche Ärzte, Firmen und Institutionen, die bestens von den Kranken leben und sich absolut uneinsichtig zeigten.
    Mittlerweile gestehe ich einigen aber auch einen gewisse Bescheuklappung zu, die natürlich antrainiert wird, wenn man x Semester lang nichts anderes als Schulmedizinwissen einbebläut kriegt und mit Pharma- und Medizintechnik- Infos bombardiert wird.
    Auf der anderen Seite sind natürlich auch die Menschen/ Patienten sehr beharrlich und misstrauisch, was ich nach dieser jahrzehnte- bis jahrhundertelangen Fehlinformation auch verstehe. Deshalb ist der meistgehörte Satz für mich ‚Es kann doch nicht so einfach sein, sonst wüssten das doch die Ärzte und die Wissenschaftler auch schon längst‘ 😉
    Es ist aber so einfach, weil’s sogar ‚dumme‘ Tiere draufhaben und keine unserer zahlreichen Erkrankungen kennen.
    paradise your life !

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  3. Hallo,
    also für mich klingt das wirklich sehr gut: „lebenslange Dauergesundheit ist für jedermensch möglich“.

    Ich verstehe nur noch nicht vollkommen Deine Aussage: Meinst Du, dass bestimmte Gegebenheiten bzw. Mechanismen eben diese mach- und realisierbare Möglichkeit verhindern oder noch schlimmer: verhindern wollen!?

    LG, heinka

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  4. Hallo Heinka!
    Du, ich war selber 30 Jahre lang ein totaler Technik- Freak, hab in der Industrie high tech gemacht und kenn nur zu gut das viele Leid, das rumliegt in den Krankenhäusern. Und natürlich will ich auch, dass denen noch geholfen wird.
    Der Haken ist bloß, dass das ‚alte System‘ immer mehr und mehr Geld frisst und damit dem ’neuen System‘ den Start erschwert bis verunmöglicht.
    Das ‚alte System‘ ist die Medizin, die von der Pathogenese herkam, sich also damit befasste warum Menschen erkrankten/ verstarben.
    Das ’neue System‘ ist die Salutogenese, oder auch meine ‚Evolutions- basierte Salutogenese‘ (ES), die sich mit Gesundheit befasst, sich fragt ‚Warum bleibt der gesund?‘.
    Und dieses System ist soweit fertig und perfekt, dass man sagen kann, mit dem entspechendem Wissen ist für praktisch jedermensch eine lebenslange Dauergesundheit möglich.
    Und diese wunderbare Sache – egal ob aus Geschäftsinteresse oder teurem medizinsch- techischem Spieltrieb – immer weiter rauszuzögern ist für mich eine unerträgliche – entschuldige – Sauerei.
    Liebe Grüße!

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  5. Hallo payoli,
    vielen Dank für diesen Kommentar.

    Ich persönlich sehe DAS zwar etwas anders!
    Ich finde es schon in Ordnung, dass man nach ganz neuen Lösungen sucht, um der medizinischen „Unterversorgung“ an so manch einem Standort entgegenzuwirken.
    Wenn und dass man dabei auf modernste Technik setzt, das ist doch gut so! Dazu ist sie doch (auch) da! 😉
    Wer natürlich ein ganzes Leben lang nie einen Arzt, einen Mediziner benötigt, der ist ganz klar noch besser dran! 😉
    Aber, für wen trifft DAS denn schon zu!? Die allgemeine Realität sieht doch anders aus: Wir brauchen ihn schon hin und wieder, den ärztlichen Rat, Tipp oder Hinweis; wir brauchen sie schon, die manchmal sooo wichtige ärztliche Hilfe.

    LG, heinka

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  6. Für mich als Gesundheitstrainer klingt das eher wie das letzte, absolut lächerliche Aufbäumen der Medizin!
    Was mit Medizinmännern und Jahrmarktbadern begann und jetzt Roboter- und high tech- Kasperliaden abzieht, erweist sich bei einem Kasensturz als eine der ineffizientesten Phasen der Zivilisationsgeschichte, die schleunigst abgelöst gehört.
    Heute ist längst klar und belegt wie ein genussvolles Leben aussehen muss um lebenslange Dauergesundheit zu genießen. Die einzigen die sich an diesem Bombengeschäft mit Kranken noch festkrallen sind die Doc’s und Pharmas.
    In diesem Sinne:
    paradise your life !

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