Zahlen für null Komma nichts


Auch keine schlechte Abzockmasche! Ich muss schon sagen! Die Internet-Betrugsversuche nehmen kein Ende! Dieses Mal geht es um britische Internet-Betrüger, die vor allem Firmen über´s Ohr hauen wollen!

Das Folgende scheint derzeit im Internet-Abzockbereich neu zu sein: Man bekommt eine Rechnung, obwohl man gar nichts und nirgendwo bestellt hat. Dabei geht es um die angebliche Registrierung von Internet-Adressen, also DOMAINS.

Die Firma „Global Netsource„, die ihren Sitz in London hat, verschickt vor allem an Unternehmen ein in englischer Sprache verfasstes Schreiben, das in etwa den folgenden Inhalt hat:

Wir haben bemerkt, dass die Zahlung für unser Top-Domain-Paket vom September 2009 noch ausständig ist.

Für die angebliche Domain-Registrierung werden EUR 259 verlangt! Ein stolzer Preis also!

Ein solches Schreiben sollte man einfach ignorieren! So rät es die Wirtschaftkammer, denn es stammt von üblen Abzockern, die mittlerweile sehr zahlreich im WWW vertreten sind.

Sollte man schon in die Falle getappt sein, so bekommt man in Österreich über die Telefonnummer 05/909 07-2000 rechtliche Beratung.

Quelle: krone.at

heinkas Anmerkung: Es geht hier zwar um einen Medienbericht aus Österreich. Da ich mir aber sicher bin, dass Abzock- und Betrugsversuche keine Grenzen kennen, dürfte das alles auch für viele Leserinnen und Leser außerhalb Österreichs von Interesse sein.

2 Kommentare

  1. Hallo Herr W. Uhlenberg,

    vielen Dank für Ihren Kommentar!
    Das ist ja wirklich sehr interessant, was Sie da schreiben!

    Leider ist es eben so, dass es neben den vielen positiven Seiten des Internets auch diese negative gibt!

    Fakt ist es ja, dass sich Internet-Kriminelle immer wieder neue Abzock- und Betrugsmöglichkeiten ausdenken. Das wird mit Sicherheit auch zukünftig noch lange Zeit sooo sein.

    LG, heinka

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  2. Habe heute mein Exemplar der „Mahnung“ erhalten. Man macht offensichtlich hier eine Denic-Anfrage (oder sonstige Whois-Dienste), um an Adressen zu kommen um dann (hoffentlich ist kein Umlaut enthalten) die Fenster zu bedrucken. Bei mir ist der Ortsnamen jämmerlich untergegangen. Das Auto-Script scheint noch Optimierungsbedarf zu haben.
    Da es vermutlich nichts bringt die deutsche Strafverfolgung zu bemühen, wäre es eventuell ja mal ratsam, dass die DENIC e.V. oder die Schweizer/Österreichische Entsprechnung aus ihren Logs nachvollzieht, in welchen Mengen dort Abrufen von welchen Quellen passieren, um denen dann eine Rechnung zu präsentieren.
    Man kann der Kontaktperson versuchen eine E-Mail zukommen zu lassen peterbjork1@hotmail.com , was erwartungsgemäß natürlich ins Leeere läuft.
    Also Abzocke hoch drei in der Hoffnung man trifft auf jemanden, der sich in den englischen Rechtsterminologien nicht so gut auskennt und im voreilenden Gehorsam überweist.

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