Gratis Viagra für Senioren


Der Bürgermeister von Mexiko-Stadt will seinen älteren Mitbürgern den Lebensabend versüßen! Geht es nach Marcelo Ebrard sollen alle Männer ab 70 Jahren künftig kostenlos VIAGRA oder andere potenzstärkende Mittel bekommen.

Der erste Bürger erklärte zur Begründung, Sexualität habe „viel mit Lebensqualität und unserem Glück zu tun“.

Unterstützt wird der erste Bürger der mexikanischen Metropole vom Chef der Gesundheitsbehörde. Dieser kündigte am Donnerstag an, ab dem 1. Dezember 2008 in drei spezialisierten Einrichtungen jeweils ein oder zwei Pillen Viagra, Levitra oder Cialis auszugeben. Die Männer werden vorher medizinisch untersucht.

„Sexuelle Aktivität setzt Endorphine im Organismus frei, eine Substanz, die dem Immunsystem hilft, sich gegen Infektionen und Depressionen zu wehren“, sagte auch der Stadtverordnete Tonatiuh González. Dass der chilenische Ort Lo Prado bereits ein derartiges Programm gestartet habe, zeige, dass der Vorschlag „keine irrwitzige Idee oder ein Einfall des Augenblicks“ sei, betonte González.

Quelle: rp-online.de

Oder direkt hier:

Lebensqualität aufrechterhalten: Gratis-Viagra für Senioren in Mexiko-Stadt (RP ONLINE, 14.11.2008)

Persönliche Anmerkung: Na, das ist doch mal ´ne TOP-Meldung! 😉 Da muss man ja vor´m Altern keine Bange mehr haben… 😉

Auto-Navigation per WWW


Mercedes will mittelfristig alle Navigations- und Infotainment-Funktionen aus dem Auto ins Internet auslagern. Das ist die Kernidee des Systems „myCommand“, das im Vorfeld der Los Angeles Auto Show vorgestellt wurde. Statt Navigationssystem, Telefon oder CD-Wechsler sollen Fahrzeuge nur noch einen Monitor, eine Bedienoberfläche und permanente Datenverbindung erhalten.

Über diese Verbindung sollen sämtliche Funktionen aus dem Internet geladen werden. Mit dem Ansatz will Mercedes auf die kürzeren Entwicklungszyklen der Unterhaltungsindustrie reagieren und zusätzliche Funktionen anbieten.

Wichtigster Menüpunkt ist die sogenannte Off-Board-Navigation, die ständig aktualisiert wird und in Kooperation mit Google auch mit Satellitenbildern oder Straßenfotos arbeitet. Außerdem sind die elektronischen Landkarten mit Datenbanken verknüpft, über die etwa aktuelle Benzinpreise an Tankstellen angezeigt werden können.

Das Musikprogramm kommt nach Vorstellung der Entwickler über das Internetradio aller im Netz aktiven Radiostationen oder von einer eigenen Musikbibliothek. Telefoniert wird ebenfalls über das Internet mit „Voice over IP“. Zudem verfügt „myCommand“über einen Webbrowser, mit dem Internetseiten aufgerufen werden können.

Technologisch sei „myCommand“ bereits sehr weit entwickelt und könnte kurzfristig in Serie gehen, sagte Projektleiter Ralf Guido Herrtwich. Doch einen Sinn habe die Auslagerung sämtlicher Funktionen erst, wenn überall und mit ausreichender Kapazität eine Verbindung ins Internet möglich ist. Herrtwich rechnet mit einer entsprechenden Mobilfunkabdeckung erst ab 2015.

Quelle: nachrichten.at

Persönlicher Nachtrag: Spannende Sache! 😉 Die allgemeine Vernetzung nimmt immer kuriosere Formen an! 😉

Da fällt mir doch echt der Song „Völlig vernetzt“ von Udo Jürgens ein! Ein richtig guter und voll zutreffender Song für unsere heutige Zeit! Sie sollten da mal reinhören… 😉

Surfen auch am Sonntag


Das Internet spielt einer Studie für Freizeit und Unterhaltung zufolge eine immer größere Rolle – vor allem für jüngere Nutzer.

Mehr als die Hälfte der Deutschen (53 Prozent) geht auch am Wochenende online, berichtete der Verband der Europäischen Online-Vermarkter EIAA in Hamburg. Im Vorjahr waren es noch 45 Prozent. Unter den 16- bis 24-Jährigen sind sogar neun von zehn (91 Prozent) samstags und sonntags im Web.

Die EIAA hatte für ihre Langzeitstudie «Mediascope Europe» rund 7000 Europäer zu ihrem Medienkonsum befragen lassen, darunter 1000 Deutsche.

Neben den 16- bis 24-Jährigen, die mit dem Internet aufgewachsen sind, gehören auch die 25- bis 34-Jährigen zu den intensiven Nutzern. Sie verbringen laut Studie mit durchschnittlich 14,4 Stunden pro Woche fast genauso viel Zeit im Netz wie vor dem Fernseher (14,7 Stunden). Im Vergleich zum Vorjahr ist die online verbrachte Zeit um 25 Prozent gestiegen. Allerdings enthält sie auch die berufliche Nutzung.

«Das Internet ist mehr als eine reine Informationsquelle, es wird immer wichtiger für die Freizeitgestaltung», sagte Michael Burst, der bei der United Internet Media AG die Marktforschung leitet und der EIAA-Forschungsgruppe angehört. Das sei auch daran abzulesen, dass im Vergleich zum Vorjahr deutlich mehr Nutzer Websites für Reisen, Filme oder Finanzen ansteuern. Gleichwohl erzielen Nachrichtenportale weiter die größte Reichweite (59 Prozent), gefolgt von Portalen für Reisen und lokale Informationen (je 49 Prozent).

Insgesamt gehen sechs von zehn Deutschen (61 Prozent) online, das entspricht 43,3 Millionen Menschen. Damit liegt Deutschland im Durchschnitt der untersuchten Länder.

Die EIAA befragte im September je 1000 Erwachsene in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien und Skandinavien sowie jeweils 500 in Belgien und den Niederlanden. Die Studie ist nach Angaben des Verbandes repräsentativ.

Quelle: sueddeutsche.de

Speicherplatz im WWW


Der Speicherplatz im World Wide Web gewinnt zunehmend an Bedeutung! Will man für unterwegs nicht immer die externe Festplatte oder einen Memorystick im Gepäck haben, so sind «Web-Platten» eine Alternative, also Speicher mit persönlichen Daten im WWW! Auf diese Speicher kann der User von jedem Rechner aus und jederzeit zugreifen. Die entsprechenden Angebote sind benutzer- und bedienerfreundlich und die Datenspeicherung nimmt wenig Zeit in Anspruch. Jedoch sollten sich die User auch zum Thema Sicherheit umfassend informieren.

Speicher im Netz bekommen Anwender zum Beispiel, wenn sie sich für die kostenpflichtigen Varianten bestimmter Webmail-Dienste entscheiden. Bei Gmx etwa gibt es auch in der kostenlosen Variante etwas Web-Platz. Auch wer einen DSL-Vertrag abschließt, bekommt mitunter Online-Speicher dazu. Es gibt darüber hinaus auch Spezialdienste wie Wuala, Dropbox, Humyo, Box.net oder DropBoks.

Auffallend ist, dass viele Anbieter eine bestimmte Kapazität umsonst anbieten, alles darüber hinaus jedoch bezahlt werden muss.

Ein Sonderfall ist Wuala; der Anbieter hat an sich zwar nur 1 GB Speicher umsonst im Programm, für mehr muss auch hier bezahlt werden. Weil aber der Dienst wie Tauschbörsen nicht über einen zentralen Server arbeitet, sondern nach dem Peer-to-Peer-Prinzip, können sich Nutzer, die einen Teil ihrer Festplatte für das Netzwerk freigeben, weiteren Onlinespeicher „hinzuverdienen“.

Abschließend muss man aber feststellen, dass die Online-Speicher nicht gerade billig sind. Das wird insbesondere bei einem Vergleich mit den Verkaufspreisen externer Festplatten deutlich. Zukünftig erwartet man jedoch, dass es fürs gleiche Geld mehr Online-Speicher geben wird!

Die meisten der angebotenen Speicherplatz-Varianten lassen sich nach dem Registrieren entweder direkt im Browser nutzen oder der User muss eine Client genannte Software auf dem eigenen Rechner installieren. Wird der Online-Speicher mit Daten gefüllt, ist das technisch gesehen ein Upload; greift der Nutzer auf die Daten zu, so ist das ein Download.

Das Herunterladen geht meist sehr schnell: Bei neuen DSL-Verträgen ist ein Tempo von bis zu 16 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) Standard. Dagegen zeigt sich beim Upload, dass dem Komfort im Umgang mit Web-Platten noch Grenzen gesetzt sind: Hier liegt die Geschwindigkeit derzeit bei maximal 1 Mbit/s, und selbst das nur im Idealfall.

Neben solchen eher praktischen Fragen spielt die Datensicherheit eine wichtige Rolle. Ein Online-Speicher ist schon etwas anderes als eine externe Festplatte! Deshalb sollte man es sich als User genau überlegen, ob man neben Unbedenklichem wie Fotos auch vertrauliche Inhalte dort speichern will!

Man sollte bedenken, dass die Daten schon beim Upload bzw. Download abgegriffen werden könnten. Um ein Mindestmaß an Sicherheit zu haben, sollte man darauf achten, dass für den Weg vom Server und wieder zurück eine SSL- oder TLS-Verschlüsselung genutzt wird.

So kann man über den Weg der Erstellung von Zip-Archiven die Dateien dabei verschlüsseln. Es gibt auch spezielle Verschlüsselungsprogramme wie TrueCrypt oder PGP (Pretty Good Privacy); beide gibt es auch in kostenlosen Varianten.

Quelle: sueddeutsche.de

Tasche im All


Bei der Reparatur eines defekten Sonnensegels an der ISS ist der Astronautin Heidemarie Stefanyshyn-Piper ein Missgeschick passiert: Sie verlor ihre Werkzeugtasche!

Etwa 320 Kilometer über der Erde schwebt die Tasche nun durch das All. „Tolle Arbeit, heute“, kommentierte ein Kontrolleur im Bodenzentrum in Houston, denn trotz des Missgeschicks hatten die Astronauten alle Aufgaben planmäßig erledigt. Der Außeneinsatz an der Internationalen Raumstation (ISS) dauerte sechs Stunden und 52 Minuten. Heidemarie Stefanyshyn-Piper reparierte ein defektes Sonnensegel, als ihr die Werkzeugtasche entglitt. „Oh, super“, entfuhr es der US-Astronautin, als das Missgeschick geschah.

Der Verlust sorgte aber nicht für größere Komplikationen – denn Stefanyshyn-Pipers Kollege Steve Bowen hatte eine Ersatz-Werkzeugtasche bei sich, die sie dann gemeinsam nutzten. Die „Endeavour“ hatte in der Nacht zum Montag an der ISS angedockt. Auf dem ersten von vier geplanten Weltraumspaziergängen reinigten die beiden Astronauten das Drehgelenk eines der drei Sonnensegel der Station und brachten an der ISS Ersatzteile an. Die Raumfahrer hatten auch ein leeres Stickstoff-Reservoir in die „Endeavour“ transportiert, mit der sie demnächst zur Erde zurückkehren. Zur Vorbereitung des Außeneinsatzes hatten Stefanyshyn-Piper und Bowen die Nacht in der Dekompressionskabine der ISS verbracht.

Die Fluktuation in der Astronauten-WG ist groß: 167 Raumfahrer aus 15 Nationen besuchten die Raumstation bereits. Bis 2010 soll sie ihre endgültige Größe von 108 auf 88 Meter erreicht haben – das entspricht etwa der Größe eines Sportplatzes. Künftig sollen sich statt bisher drei Astronauten sechs dauerhaft auf der Raumstation aufhalten können.

Auch deswegen brachte die Crew nun 14,5 Tonnen Baumaterial zur Internationalen Raumstation: neue Schlafkabinen, eine zweite Toilette, zwei Kochöfen, einen Kühlschrank, Fitnessgeräte. Die ISS wiegt inzwischen – nach irdischen Maßstäben – etwa 300 Tonnen, in zwei Jahren sollen es 450 sein. Sie umrundet die Erde alle 90 Minuten.

Quelle: focus-online.de

Persönliche Anmerkung: Das sind doch wirklich immer wieder spektakuläre Meldungen, die man so total selbstverständlich hinnimmt! So war es mir gar nicht bewusst, dass auch weibliche Besatzungsmitglieder zur ISS gehören!