Obama durchleuchtet Team im WWW


Der zukünftige US-Präsident Barack Obama baut zurzeit unter Hochdruck sein Regierungsteam für die am 20.01.2009 beginnende Legislaturperiode auf. Da ein Regierungsapparat aus weit mehr als nur einer Hand voll Ministern besteht, muss er tausende neue Mitarbeiter einstellen.

Um peinlichen Enthüllungen zu entgehen, ist es daher seit Jahren völlig normal, dass zukünftige Regierungsmitarbeiter zum Beispiel ihre Aktienbeteiligungen offenlegen. Obama geht nun einen Schritt weiter: wer für ihn arbeiten will, muss auch sämtliche Online-Aktivitäten preisgeben.

In der insgesamt 63 Fragen umfassenden Selbstauskunft müssen die Bewerber nicht nur über intime Angelegenheiten wie außereheliche Aktivitäten berichten, sondern auch angeben, ob sie Accounts bei MySpace oder Facebook erstellt haben. Ebenso müssen persönliche Blogs, Blogeinträge für fremde Weblogs und alle im Internet verwendeten Pseudonyme offenbart werden.

Barack Obama ist der erste Präsident, der diese Informationen von seinem Team einfordert.

Quelle: chip-online.de

Persönliche Anmerkung: Diese Meldung fand ich wirklich sehr ausgefallen! 😉 Von daher habe ich sie im Großen und Ganzen so gut wie eins zu eins aus der angegebenen Quelle übernommen!

Trinkwasser aus Urin


Im Weltall, ganz weit entfernt von jeder Wasserquelle, ist jeder Tropfen kostbar. Eine neue Anlage wird es bald ermöglichen, dass der Urin der Astronauten auf der Internationalen Raumstation ISS wieder in klares Trinkwasser verwandelt wird!

Aufgrund der großen Entfernung der ISS zur Erde, steigt auch der Wasserpreis in astronomische Höhen: 12 000 Euro pro Liter. Der Transport von Trinkwasser mit der Raumfähre ist nicht billig.

Deshalb darf kein einzigster Tropfen Wasser verschwendet werden! So wird jegliches Wasser, das für Duschen, Rasieren, Zähneputzen und Händewaschen durch die Astronauten verwendet wird, wieder aufgefangen und recycelt. Gleiches gilt für Schweiß in den Raumanzügen nach den Weltraumspaziergängen und das Wasser der Energiezellen der Raumfahrzeuge.

Eine Wasser-Quelle konnte bislang noch nicht genutzt werden, und zwar der Urin der Astronauten! Dank einer neuen Wasseraufbereitungsanlage soll sich das jetzt ändern. Sie befindet sich im Gepäck der Raumfähre Endeavour, die am gestrigen Samstag zur ISS gestartet ist.

Es steht taggenau zum zehnten Jubiläum der ISS, nämlich am 20.11.2008, eine wichtige Neuerung und Erweiterung auf der Internationalen Raumstation an. Es war der 20.11.1998, als eine russische Proton-Trägerrakete das erste Bauteil für die ISS ins All beförderte. Statt der bisher drei Crew-Mitglieder können demnächst sechs Astronauten im All wohnen. Auf der ISS wird es bald ein 5-Zimmer-Appartement mit zwei Toiletten geben. Die Installation der neuen Einrichtung ist eine der Hauptaufgaben der zweiwöchigen Mission. Außer der neuen Urin-Recycling-Anlage gehören noch ein Kühlschrank und ein Heimtrainer zur geplanten ISS-Erweiterung dazu.

„Bislang ist das meiste Trinkwasser für die ISS mit amerikanischen Shuttles oder den russischen Transportern geliefert worden“, sagte der Nasa-Flugdirektor.

Jedoch kann man sich diesen Luxus nicht mehr lange leisten! Denn ab Frühjahr 2010 wird die US-Raumfahrtbehörde ihre betagten Shuttles verschrotten; mindestens fünf Jahre lang kann die ISS dann nur noch durch russische Transportraketen versorgt werden.

Die nunmehr zum Einsatz kommende Hightech-Anlage ist beinahe ein kleines Perpetuum mobile. Der Urin wird destilliert und danach mit dem restlichen Abwasser zusammen im Prozessor weiterbehandelt. Nachdem es durch verschiedene Filter geschickt wurde, sind nur noch wenige organische Substanzen und Lösungsmittel im Wasser. Diese werden in Kohlendioxid, Wasser und einige Ionen umgewandelt. Nach einer abschließenden Untersuchung auf Mikroorganismen ist das Wasser wieder sauber und trinkfertig.

Durch das Recycling kann der Transport von Wasser um 6800 Kilogramm pro Jahr reduziert werden.

Das Wasseraufbereitungssystem liefert auch den Brennstoff für den Sauerstoffgenerator, der das Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff aufspalten kann. Er befindet sich seit 2006 auf der Station, wurde allerdings noch nicht in Betrieb genommen, da die Astronauten auf die Wasser-Recycling-Anlage warten wollten. Gemeinsam bilden die zwei Geräte den Kern des regenerativen Umweltkontroll- und Lebenserhaltungssystems der Nasa auf der Station.

Recycling wird bald zum Alltag der Astronauten gehören, das ist sicher. Und zwar nicht nur auf der ISS, sondern auch bei einem Aufenthalt auf dem Mond und vielleicht eines Tages auf dem Mars.

Quelle: focus-online.de

Persönliche Anmerkung: Einfach spannend! 😉

Weitere Ausführungen zum Thema siehe auch hier!

.be-DNs – DNs für Berlin


Wenn Sie in Berlin wohnen und ihren Domainnamen bei den populären Top Level Domains nicht mehr registrieren konnten, sollten Sie überlegen, ob nicht .be auch gut als Berlin gelesen werden könnte.

Rosenheim hat vorgemacht, wie eine Länder-Domain für eine Stadt kreativ genutzt werden kann.

Die eigenen Landesgrenzen gesprengt hat die Top Level Domain .ro aus Rumänien. Jetzt soll die Domain-Endung dank einer Zusammenarbeit sowohl Stadt als auch Umland im bayerischen Rosenheim erobern.

Mit Unterstützung zahlreicher Verbände und Organisationen wie etwa des Arbeitskreises Stadtmarketing und der Fachhochschule Rosenheim soll .ro einem Trend zu mehr Regionalität im Internet folgen. Ein Kooperationsvertrag mit dem National Institute for R&D in Informatics (ICI) in Bukarest ermöglicht es , .ro-Domains in der Region zu vermarkten.

Vorreiter in der Nutzung der neuen Domains ist Rosenheim selbst. Die Stadt Rosenheim ist über stadt.ro und das Rosenheimer Rathaus über die Webadresse rathaus.ro erreichbar. Wer einen freien Parkplatz sucht, kann dies aktualisiert über parkplatz.ro tun, und was schliesslich unter klinikum.ro zu finden ist, liegt auf der Hand.

„Manchen wird das als schöne Spielerei vorkommen“, erklärt Hans-Peter Oswald, Geschäftsführer von domainregistry.de, “ aber es ist dennoch viel mehr. Unter .com und .de kann keine Stadt und die wenigsten Bürger einer Stadt mehr alle wichtigen Begriffe unterbringen, aber unter einer etwas exotischeren Domain ist das noch möglich.“

Das DnS System erlaubt das Tracking von Dingen und wird so zum Kernelement des Internets der Dinge. In der Praxis bedeutet das, dass RFID oder eine andere Identitätstechnologlie ein genaues „Tracking and Tracing“ von Dingen liefern kann, seien es Parkplätze, Klinikbetten, Einkaufswagen, Inventar von Museen und Archiven, Akten, Bücher der Bibliotheken etc. Eu-Kommissar Viviane Redding sagt dazu: „Such a phenomenal development, hard to imagine not long ago, should open up tremendous opportunities for both economic prosperity and the quality of life of citizens.“. Städte und Gemeinden, die dieses Internet der Dinge benützen wollen, müssen sich alle passenden Namen dafür sichern können. Mit exotischeren Domains ist das leichter als mit .de-domains oder .com-domains.

Quelle: presseecho.de

Persönliche Anmerkung: Interessanter Artikel! Interessante Aussichten! 😉