Netbooks bereiten Microsoft Probleme


Der derzeit boomende Markt mit Netbooks könnte für Microsoft zu einem echten Problem werden. Nach Angaben des weltgrößten Softwareherstellers läuft ein Windows- Betriebssystem auf nur 70 Prozent der aktuellen Mini-Notebook-Modelle.

Auf dem Personal-Computer-Markt gelten die Netbooks inzwischen als wichtiger Umsatztreiber, und zwar mit steigender Tendenz. Asus hatte Ende vergangenen Jahres mit seinem ersten EeePC das neue Geräte-Segment eröffnet. Es hatte mehrere Monate gedauert, bis ein erstes Gerät mit vorinstalliertem Windows-Betriebssystem verfügbar war.

Die Netbooks sind minimal ausgestattet und kosten deutlich unter 500 Euro.

Viele Hersteller bieten ihre Geräte mit dem Betriebssystem Linux an, einfach, weil es einerseits eine klare Kostenfrage ist und andererseits die Windows-Betriebssysteme zu viel Speicher beanspruchen! Der taiwanesischen Beratungsfirma CLSA zufolge muss ein Hersteller pro Gerät für Linux rund fünf Dollar Kosten einplanen, gegenüber 40 bis 50 Dollar für Windows XP und rund 100 Dollar für Windows Vista. Das spricht wohl eine eindeutige Sprache!

Microsoft kündigt an, dass das neue Betriebssystem Windows 7 auch für Netbooks geeignet sei. Man darf gespannt sein! 😉

Quelle: sueddeutsche.de

Yahoo hofft auf „Gnade“ von Microsoft


Nach dem Scheitern der Kooperationspläne mit Google, „bettelt“ Yahoo beim Software-Konzern Microsoft um ein neues Kaufangebot!

„Das Beste, was Microsoft heute tun kann, ist, Yahoo zu kaufen“, sagte Yahoo-Vorstandschef Jerry Yang am Mittwoch auf einer Konferenz in San Francisco. Die Microsoft-Chancen sind derzeit als sehr gut einzuschätzen, denn: Der Yahoo-Verwaltungsrat sei jetzt „offen für alles“, versicherte Yang.

In Unternehmenskreisen waren zuvor die im WWW kursierenden Berichte über „weit fortgeschrittene Gespräche“ über eine Übernahme und eine Ablösung von Yang an der Yahoo-Spitze zurückgewiesen worden. Auch ein Yahoo-Sprecher dementierte das.

Quelle: sueddeutsche.de

.de hat Geburtstag


Vor 22 Jahren ließ die zentrale Domain-Registrierungsstelle DENIC die länderspezifische Top Level-Domain (TLD) .de für Deutschland eintragen, die aus nur zwei Buchstaben besteht. Die erste .de-Domain war „uni-dortmund.de“.

Im Jahre 1986 war noch die Universität Dortmund für Anfragen zum Domain-Namensraum verantwortlich und ließ die TLD .de in der IANA-Datenbank eintragen, die die Vergabe von IP-Adressen und Top-Level-Domains regelte. Somit wird verständlich, warum und wieso „uni-dortmund.de“ die erste .de-Domain war.

Die Nachfrage nach Registrierungen wuchs mit den Jahren und aus dem freiwilligen Dienst DENIC wurde zunächst ein Interessensverband und dann 1996 eine Genossenschaft, deren Mitglieder größtenteils Internetdienstanbietern waren. 1997 wurde die 100-tausendste .de-Domain registriert, 2006 bereits die 10-millionste.

In Deutschland müssen .de-Domains aus mindestens drei Zeichen bestehen, von denen mindestens eines ein Buchstabe sein muss. Aus den sehr frühen Internet-Zeiten gibt es allerdings noch ein paar wenige Exoten mit nur zwei Buchstaben, wie beispielsweise db.de und ix.de.

Quelle: taz.de

Google gibt Yahoo ´nen Korb


Google sagt die geplante Zusammenarbeit mit Yahoo im Anzeigengeschäft endgültig ab! Als Grund für diese Entscheidung werden die bestehenden Bedenken von Wettbewerbsbehörden und Anzeigenverbänden genannt. Langfristig gesehen will man dadurch möglichen Schaden von Google abwenden. Das Internetportal Yahoo zeigte sich betreffs der Goolge-Entscheidung enttäuscht und erklärte, nach wie vor an die Vorteile einer solchen Kooperation zu glauben.

Im Juni 2008 hatten sich die beiden Konzerne darauf verständigt, dass Google auf den Seiten des Partners Yahoo Anzeigen schalten und dafür Tantiemen kassieren werde. Das Google-Werbesystem erreicht nämlich Kunden im WWW um vieles besser und wirkungsvoller als das von Yahoo. Das Internetportal Yahoo versprach sich von der geplanten Zusammenarbeit Umsätze in Millionenhöhe. Diese Tatsache war vor ein paar Monaten ein wesentliches Argument in der Übernahmeschlacht mit Microsoft; der Softwarekonzern Microsoft hatte mehrfach für Yahoo geboten; Yahoo jedoch lehnte das stets ab. Nun bleibt Yahoo weiterhin alleine!

Quelle: sueddeutsche.de