heinkas Tipp


Heute möchte ich hier mal auf einen Film – genauer auf eine TV-Serie – aufmerksam machen, und zwar geht es um DAS hier:

–> http://www.tannbach.zdf.de/

Diese Serie mit dem Thema “TANNBACH – Schicksal eines Dorfes” in bzw. während der deutschen Nachkriegszeit 1945 – lief gerade erst im deutschen Fernsehen.

Ich habe mir diese TV-Serie angeschaut und muss sagen –> sehr gut!

Die Vorgänge und Geschehnisse der damaligen deutschen Geschichte wurden sehr genau recherchiert, analysiert, beobachtet und dann künstlerisch umgesetzt. Mit Sachlichkeit und großem Realitätssinn – ohne gehässige Häme und ohne Ver- bzw. Beurteilungen – wurden Vorkommnisse und Geschehnisse der damaligen Nachkriegszeit in einem sehr kleinen Grenzdorf dargestellt und einfühlsam wiedergegeben.

Es wurde dabei sehr deutlich herausgearbeitet, wie sehr die Politik, politische Anschauungen, Glauben, Überzeugungen und auch Ideologien das Denken, Fühlen, Handeln von Menschen beeinflussen bzw. beeinflussen können. Das hat unübersehbare und deutlich spürbare Auswirkungen bis in die kleinsten Zellen einer Gesellschaft hinein, nämlich in die Familien und in die jeweils ganz persönlichen Lebensbereiche.

Ganz unterschiedliche menschliche Charaktere wurden in dieser TV-Serie gezeigt. Darunter auch solche Menschen, die immer, überall, in jeder Gesellschaftsform und -ordnung “klarkommen” und immer wieder “auf die Beine fallen”.

Es wurde überzeugend deutlich und nachvollziehbar, welch´ einschneidende Fehler mit schmerzhaften Folgen es in der deutschen Geschichte bereits gegeben hat und zweifellos auch immer wieder und immer noch gibt.

Und auch deshalb sage ich und bin der Meinung, es steht uns Deutschen, es steht den deutschen Politikern einfach nicht zu, anderen Ländern, Gesellschaftsordnungen, Menschen andauernd “gute Ratschläge” zu geben bzw. geben zu wollen! Nein – dieses Recht haben wir Deutschen nicht!

–> Wir müssen und sollten vielmehr und ganz gründlich “vor unserer eigenen Tür(e) kehren”, denn da lag und liegt immer noch sehr, sehr viel “Müll und Dreck” – im übertragenen Sinne versteht sich.

heinkas Anmerkung am 09.01.2015

Das Folgende, das möchte ich mal noch ergänzen:

Ich habe gelesen, dass es kritische Worte hinsichtlich des gesprochenen Dialektes in dieser TV-Serie gegeben hat: Es sei nicht “fränkisch” gesprochen worden, so wie es sich eigentlich “gehört hätte”; wie es eigentlich richtig gewesen wäre!

Nun gut, ich persönlich kann dazu nichts Genaues sagen, weil ich´s selbst nicht ausreichend gut einschätzen kann.

Ich kann nur soviel dazu ausführen, dass ich´s so manches Mal bedauert habe, einfach nicht ALLES verstanden zu haben, was da gesprochen worden ist!

–> Insofern hätte ich mir einfach einen “saubereren” Dialekt gewünscht!

Es ist nämlich unsagbar ärgerlich – auch geradezu anstrengend – wenn man in einem Filmwerk bei wichtigen Szenen die handelnden Personen so gut wie gar nicht verstehen kann …

–> Tja – so ist das!

Friedensappell


DAS sollte & muss man sich einfach mal anhören:

Ein kluger und intelligenter Mann, der durchweg Wahrheiten sagt und aktuelle Geschehnisse auf den Punkt bringt!

–> ICH und viele, viele, viele andere Menschen – WIR wollen keinen KRIEG!!

heinkas Anmerkung

MINOLTA DIGITAL CAMERA

So schön:

–> HIER “schneit” es wieder – HIER auf meinem Blog “schneit es wieder! ;)

–> Alle Jahre wieder – gefällt mir! ;)

–> DANKE, wordpress.com-Team!

heinkas Ansicht

MINOLTA DIGITAL CAMERA

Ich mag sie – diese kalte, dunkle, finstere Jahreszeit!

–> Es sind vor allem die strahlenden Lichter, die Zuversicht, Hoffnung, Wärme, Harmonie, Geborgenheit, Behaglichkeit, Besinnlichkeit, Optimismus, Lebensfreude, Gemütlichkeit verbreiten.

Diese unvergleichbar schöne Stimmung und Ausstrahlung vermittelt Kraft für Neues, Schönes, Interessantes, Spannendes!

Mauerfall


Heute vor nunmehr schon 25 Jahren geschah etwas, an das wohl keiner mehr so richtig geglaubt hatte und hätte – jahrzehntelang nicht!

–> Deutschland wurde wieder ein Land ohne irgendwelche unüberwindbaren Grenzen.

Es war ein unglaublich emotionales Ereignis, das viele Menschen überwältigte und wohl auch überraschte. Es war ein geschichtsträchtiger Tag mit großer Tragweite, der nie mehr in Vergessenheit geraten wird – nie mehr.

Der Fall der so genannten Berliner Mauer wurde möglich, weil im Osten Deutschlands eine revolutionäre Situation entstanden war. Diese hatte viele Ursachen, aber an allererster Stelle steht für mich die Tatsache, dass mit den Jahren seitens der DDR-Staatsführung schwerwiegende Fehler gemacht worden sind.

Zudem gab es diesen legendären “Klassenkampf” wirklich und tatsächlich. Es standen sich unterschiedliche und nicht miteinander zu vereinbarende Gesellschaftssysteme direkt gegenüber.

Auf “unserer” Seite wurden viele Fehler begangen – auf der “anderen” Seite wurde alles dafür getan, das DDR-Gesellschaftssystem als ein unmögliches, ungerechtes, geschichtlich überholtes, menschenfeindliches System “mies und madig” zu machen. Die DDR – bzw. auch die DDR – sollte “aufgeweicht” werden, und zwar systematisch und immer mehr und mehr … Und das ist letztendlich auch gelungen.

Für diese Strategie und Taktik gab es das folgende “Mittel und Schlagwort” –> “Neue Ostpolitik”.

Dass es zum Fall der deutschen Mauer kam, ist aber auch dem Umstand zu verdanken, dass viele mutige Menschen in der DDR die Gegebenheiten einfach so nicht mehr hinnehmen und nicht mehr ertragen wollten und konnten. Sehr viele Menschen waren zu allem bereit – wirklich zu allem.

Über viele Jahre hinweg trafen sich “Andersdenkende” in verschiedenen Kirchen dieses Landes, um sich dort über die Fehlentwicklungen im eigenen Lande auszutauschen und auch klar zu werden. Es ging dabei aber auch um die alles entscheidende Frage, was kann man dagegen tun und unternehmen!!??

Im Schutz der Kirche und dank mutiger “Kirchenleute”, wuchs der Widerstand gegen die DDR-Staatsführung  und dessen Machtapparat von Jahr zu Jahr immer spürbarer und deutlicher an. Die Diskrepanz zwischen der DDR-Staatsführung, dessen Machtapparat und “dem Volk” wurde immer größer, größer, größer.

–> Das “Fass” füllte sich zusehends und war dem Überlaufen nahe.

Bis dann die Menschen begannen, auf die Straße zu gehen, um ganz offen ihren Unmut sehr entschlossen, sehr eindrucksvoll und lautstark zum Ausdruck zu bringen. Es waren sehr mutige Menschen, die von Woche zu Woche mehr wurden. Es gab diese revolutionäre Situation, die mehr als nur einmal zu kippen drohte. Aber glücklicherweise ist alles friedlich verlaufen!

–> Es fand eine friedliche Revolution im Osten Deutschlands statt!

Niemand griff zu den reichlich vorhandenen Waffen – keiner versuchte die “angeschlagene” DDR mit Waffen und Gewalt am Leben zu erhalten, auch nicht der Machtapparat der DDR-Staatsführung.

Außerdem gab es am 09.11.1989 noch dieses spektakuläre “Ereignis”, das nachfolgend ganz entscheidende, unerwartete, nicht vorhersehbare Prozesse auslöste:

–> Die “Berliner Mauer”, die es 28 Jahre lang gegeben hatte –> bröckelte, um letztendlich ganz zu zerfallen!

Aber noch ein weiterer wichtiger Punkt und Umstand ermöglichte es heute vor 25 Jahren, dass die Berliner Mauer (zer)fiel:

–> Diese Mauer trennte ja nicht nur die beiden Teile Deutschlands voneinander – nein, sie war auch gleichzeitig eine “Trennmauer” zwischen dem so genannten West- und dem Ost-Block, die sich nicht sonderlich “freundlich” und “freundschaftlich” gegenüberstanden.

Und deshalb darf und sollte man auch das Folgende niemals vergessen – nämlich, dass hochrangige und einflussreiche internationale Politiker damals ganz im Sinne von Deutschland entschieden und dann auch handelten.

Es war eine Tatsache – und auch dieser Umstand wird in die Geschichte eingehen – dass diese Politiker in der damaligen angespannten und hoch explosiven politischen Situation – ihren sehr verständlichen und ausschließlich durch die internationale bzw. deutsche Geschichte gewachsenen und geprägten Widerstand letztendlich aufgaben – wenn auch teilweise “zähneknirschend” – und es zuließen, dass die Berliner Mauer “durchlässig” wurde, geradezu (zer)bröckelte bzw. total und endgültig dem Einsturz preisgegeben wurde.

Und so wurden aus den gewaltigen Sprechchören “Wir sind das Volk – wir bleiben hier!” schon in absehbarer Zeit Sprechchöre mit dem Wortlaut “Wir sind ein Volk!” 

–> Zu jener Zeit haben sich die tiefgreifenden gesellschaftlich politischen Prozesse zusehends verselbstständigt!

Noch heute kann man diese ungeheure Anspannung regelrecht fühlen, die über all´ diesen hoch brisanten und geschichtlich einmaligen Vorkommnissen gelegen hat!

Zum großen Glück blieb alles und verlief auch alles –> friedlich und ohne Blutvergießen und ohne das “Abschlachten” der eigenen Landsleute.

Das wiederum – war in großem Maße dem beeindruckenden und sehr klugen Slogan der “Andersdenkenden”, also der Bürgerrechtler, nämlich “Keine Gewalt!” – zu verdanken, der unüberhörbar durch die Straßen, ja durch das ganze Land hallte.

Aber es war auch dem Umstand zuzuschreiben, dass sehr, sehr viele Menschen in der DDR erkannten, dass es so einfach nicht mehr weitergehen konnte und wird. Diese Erkenntnis zog sich durch alle, wirklich alle Bevölkerungsschichten. So erhoben dann auch bekannte Persönlichkeiten und Künstler der DDR unüberhörbar ihre Stimme und riefen ALLE zu Vernunft und ebenfalls zu friedvollen gesellschaftlichen Veränderungen und Lösungen ohne Gewalt auf.

Und – wie schon oben erwähnt – auch die DDR-Staatsführung und deren Machtapparat haben glücklicher- und vernünftigerweise den Einsatz von Waffen nicht befohlen, obwohl DAS in ihrer Verantwortung und Macht gestanden hätte …

–> So verlief alles friedlich – zur übergroßen Erleichterung aller Menschen!

Damals passierte jeden Tag irgendetwas Neues und Unvorhersehbares. Es war eine so spannende Zeit, die grundlegende Veränderungen in großem Maße brachte, die wohl jeder vor allem im Osten Deutschlands sehr, sehr deutlich zu spüren bekam – so oder so.

–> Keiner konnte sich diesen geschichtsträchtigen revolutionären Geschehnissen entziehen oder ihnen entfliehen.

Auf der einen Seite gab es diesen geradezu hilflos und führungslos erscheinenden Staat DDR, der zum Untergang, ja zum “Sterben” verurteilt war.

Auf der anderen Seite erfassten eine unvorstellbare und unbeschreibliche Euphorie, gespannte und hoffnungsvolle Erwartungen, unendliche Freude, aber auch zahlreiche und weitreichende Ängste ganz, ganz viele Menschen in beiden Teilen des bis dahin geteilten Deutschlands – aber auch in anderen Ländern Europas – ja der ganzen Erde. Die ganze Welt schaute gebannt auf Deutschland und verfolgte mit großem Interesse die dort ablaufenden geschichtlichen Ereignisse, Vorkommnisse, Geschehnisse.

Trotzdem und aus der heutigen Sicht gesehen –> es ist gut, dass es so gekommen ist, auch wenn das heutige Deutschland in so einigen Punkten dringend verbesserungs- und reformierungsbedürftig ist!

Und – es ist ein wirklicher Glücksumstand, dass man selbst dabei sein und DAS erleben konnte und durfte – trotz alledem!

Ich bedaure es jedoch rückblickend sehr, dass dieser Zusammenschluss – geschichtlich gesehen – erst so spät erfolgen konnte:

–> Ich hätte es meinen Eltern und Großeltern, die im anderen Teil von Deutschland Verwandte hatten, von Herzen gewünscht und gegönnt, wenn sie DAS schon eher erlebt hätten bzw. überhaupt hätten noch erleben dürfen.

15.11.2014: –> heinkas Anmerkung:

Der Vollständigkeit halber will ich´s mal noch ergänzen, nämlich das Folgende:

Viele Menschen damals aus dem Osten, viele Andersdenkende und/oder Bürgerrechtler, die wollten es zu diesem Zeitpunkt gar nicht, dass Deutschland ein Land wird.

–> Nein – viele wollten einfach eine bessere DDR.

Die Dinge und gesellschaftlichen Prozesse jedoch – die haben sich rasend schnell “verselbstständigt” und alles ging danach seinen mehr oder weniger “kontrollierten” Lauf!

–> Das Resultat heute: Auch WIR aus dem ehemaligen Osten haben sie jetzt – die “Diktatur des Geldes” nämlich. –> Es ist so! –> Es ist wie es ist!

Wir im Osten hatten viele Jahre lang die so genannte “Diktatur des Proletariats”!

Tja – allerdings konnte man die DDR dann “am Ende” auch nicht mehr SO bezeichnen! Es gab unglaublich viele Fakten, Gegebenheiten, Tatsachen, die man hätte zum Besseren ändern müssen und sollen!

Aber –> … siehe oben!